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  Blumen auf der Wiese - eine Novelle
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i´m an art bitch, not an artist

den samstag abend nutzten wir letze woche für kunst und kultur. ok, erst zu ikea, das ist eher kommerz und konsum, aber dann: lange nacht der museen in düsseldorf. nee, war dat schön! erstmal ins eon parkhaus und nicht mehr rausgekommen, weil alle ausgänge zu. glücklicherweise konnten wir uns unter dem sich gerade schließenden rolltor durchwälzen. dann ab zum museum kunstpalast, 5 euro bezahlt und im foyer bei uschis nen programm abgeholt, um dann in das gebäude gegenüber geschickt zu werden. total versäumt, die völlig outen new-rave-neon-reifen mitzunehmen, die die trendy studenten gemäß ihres mottos "licht" von rudis resterampe hergezaubert hatten. auch chips haben wir nicht abgegriffen, dafür später aber grablichte mitgehen lassen. doch nun zum EVENT: die studenten, was auch immer sie denn so studieren, standen im gesamten museum herum und erzählten irgendeinen uninteressanten kram zu den noch uninteressanteren kunstwerken. die meisten sahen aus wie KLUMP. ok, oben waren gemälde, viele von rubens, da hatten die frauen dann entsprechende formen. da wir das programmheft und die dazugehörigen lagepläne nicht verstanden haben, haben wir die lyrische lesung und schauspielerische performances verpasst. eigentlich wollten wir auch nur musik hören. die gabs dann im café oder wie das hieß. da hier der einzige ort war, wo getränke verkauft und konsumiert werden konnten, war es entsprechend voll. eine olle mit rastas sang schlechte coverversionen, bis das bier schal wurde. geil waren aber eigentlich auch nur die leute: pseude-individuell gestylte art-uschis in einheitslook, die sich mit bussibussi begrüßten. das wir das dann auch machten, kam nicht so gut an. schön dann auch die blondis, die von beruf tochter waren und schon vor dem 18. die visage operiert bekamen. ich tippe ja stets darauf, dass die väter das bezahlen, damit die perlen ihnen nicht immer mit dem "ich bin so hässlich"-gesülze in den ohren liegen. barbourjacken sind wohl auch wieder im kommen. naja, irgendwann dann schönes konzert von sodapop diaries gesehen, das war der LICHTblick.
da wir aber das ganze paket bezahlt hatten, wollten wir uns nicht lumpen lassen und verließen das konzert (sorry) vorzeitig, um im foyer der TANZPERFORMANCE beizuwohnen. ganz groß: halbnackte, dürre alte und zwei in vichy-bekarote strampelanzüge gekleidete typen, die dem elend schließlich ein ende bereiteten und dem klappergestell ein kleid überstülpten, um sie mustermäßig mit ihnen in einklang zu bringen. dann war da noch eine alternde domina, die irgendwas durch ein megaphon sagte, was ich nicht verstanden habe. war wohl kaputt, das ding. ob es im anderen gebäude weiterging, wissen wir nicht, wir sind durch das riesige, unglaublich prunkvolle eon gebäude (hallo, woher haben die soviel schotter?! hohe energiepreise ich hör dir trapsen!) zum parkhaus. und ab nach hause, voller inspirierender, bedeutungsvoller eindrücke.
...aber der sekt war gut!
12.3.08 13:17





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