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  Blumen auf der Wiese - eine Novelle
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Ich danke dem Autor für die Erlaubnis, dieses literarische Meisterwerk hier (in Auszügen) veröffentlichen zu dürfen!


********Blumen auf der Wiese**********

Dieses Buch ist allen unterdrückten Randgruppen gewidmet




Kapitel I # #Die Erhebung#

Es geschah in einem Frühsommer im Jahre des Herrn 1989....schon George Orwell hatte erkannt das dieses Jahr ein ganz besonderes wird.

Auf einer großen Wiese, südlich von Weimar (Schicksalsstadt der deutschen Geschichte!!) regte sich ein laues Lüftchen. Es war heiß.....ca. 17 Grad; wenn nicht sogar 18.

Die Wiese war Eigentum des in Weimar ansässigen Bauern A.Sozial. A.Sozial war besonders bekannt dafür, das er seinen Blumen keinerlei Spielraum einräumte......er hielt nichts von Freiheit; Demokratie oder ähnlichen Dingen. Wie Sklaven hielt er seine Blumen !!! (Da wird mir ganz schwer um´s Herz [Anm. des Autors])
Wie es sich für einen diktatorischen Bauern gehört, benutzte A.Sozial die Wiese ausschließlich um Futter für seine Kühe zu produzieren. Eine klassische Ausbeutung der Proletarierklasse. Denn die Blumen und die Gräser waren ihm völlig egal; Hauptsache seine Kühe wurden satt. Nachdem diese lebensfrohen Blumen über den Frühling und Sommer zu geschlechtsreifen, fröhlichen, dem weiteren Leben gespannt entgegenblickenden Adult-Blumen geworden sind kam A.Sozial immer mit dem Schergen der Ausbeuter.....mit seinem Mähdrescher und tötete mir-nix-dir-nix die ganze Wiese !! Aber ich verliere mich in Wut.....ich wollte eigentlich Kapitel I schreiben.

Also es war warm...18 Grad. Da gerade die letzte Eiszeit abgeklungen (ja, das ist im Jahre 89 außer mir gar keinem aufgefallen!!) waren 18 Grad extrem hohe Temperaturen. In der Südecke der Wiese auf D9; wenn man die Wiese sich mal wie ein klassisches Schiffe-versenken Spiel vorstellt; wohnte Fritz. Fritz war eine lustige kleine lila Lilie. Fritz war 3,5 Jahre alt und stand inmitten von kleineren Gänseblumen sowie dem Fußvolk, Gras genannt. Der arme Fritz hatte schon ein schlimmes Leben hinter sich; seine Eltern waren schon vor seiner Geburt durch des Teufels linke Hand, dem Mähdrescher ums Leben gekommen. Doch schaffte es seine Mutter noch eine kleine Biene zu Sex zu überreden und diese nahm Fritz nachher quasi in Samenform mit aus Fritz´s Mama mit und verlor ihn dann in D9. In der Südecke.
Im zarten Alter von 3 Monaten entdeckte Fritz in sich eine merkwüdige Ader. All seine Freunde begannen sich für die Bluminnen zu interessieren; nur Fritz nicht. Viel mehr mochte Fritz es den anderen Blumenjungs auf die Riesenstengel zu starren. Dies fand er sehr ungewöhnlich. Aber Fritz konnte ja keinen fragen ob dies denn soweit normal ist.......schließlich waren seine Eltern im Blumenhimmel; die Biene hatte sich weiß-Gott-wohin aus dem Staub gemacht um Vaterschaftsklagen zu entgehen und somit war Fritz ganz alleine mit sich und diesem seltsamen Drang. Auch die Natur hatte sich mit Fritz einen grausamen Scherz erlaubt. Fritz war von Geburt an schwerstbehindert. Er konnte sich nirgendwo hinbewegen; er hatte keine Füße und auch keine Arme. Ein bitteres Los, könnte man doch meinen das Fritz nun genug bestraft sei. Aber nein, wie das so im Leben ist, wenn´s kommt, dann kommt´s knüppeldicke. Armer, armer behinderter, schwuler, verwaister und unterdrückter Fritz. (Anm. des Autors: Man beachte die Vielzahl der personell integrierten Randgruppen in einer einzelnen Hauptfigur; ein Meisterwerk!!)

Während Fritz also so vor sich hinlebte (kann man so eine verkümmerte Existenz eigentlich Leben nennen ???) kam es auf D8 zu einem außergewöhnlichen Ereignis. D8 war quasi das Nobelviertel der Wiese; begünstigt durch einen riesigen Kuhfladen den eine Kuh dort im Herbst hinterlassen hatte (das sog. Kuhroulette war als beliebtes Spiel mittlerweile von Iserlohn, genauer gesagt Gruermannsheide bis hin nach Dunkeldeutschland gelangt) In diesem riesigen Schiß voller leckerer Vitamine wuchsen besonders die ganzen bunten und gutaussehenden Blumen und Bluminnen. Dort ansässig war auch der Bürgermeister; eine stolze Tulpe.
Geprächsgemurmel tönte von D8 Richtung Fritz, der gerade in der Frühsommersonne bei 18,5 Grad (es war wärmer geworden) vor sich hindöste und von riesigen männlichen Blumenstengeln träumte. Aus seinen Träumereien aufgeschreckt versuchte Fritz einige der Gesprächsfetzen zu verstehen. #.....Revolution.....#, #.....kann er doch nicht so machen.....#, #.....Honecker tritt zurück.....#, #.....die Mauer fällt und alle Mähdrescher werden nach Polen verkauft......# waren einige der Dinge die er aufschnappen konnte. Aufgeregt betrachtete Fritz die diskutierenden Blumen, als ihm etwas ins Auge fiel. Ein Klavier. Nein, natürlich nicht; es fiel ihm nur etwas im übertragenen Sinne ins Auge.
Eine kleine, zierliche, nett anzusehende, wunderschön gelbe Annemonie die über Nacht auf der Grenze von D8 zu D9 gewachsen war. Es war...........Anneliese !!!!


Kapitel II # #Der Kuß des blauen Mondes#

Fritz war wie vom Blitzschlag getroffen !! Unfähig, sich zu bewegen (haha, war er ja vorher schon) schaute er auf die anmutig wirkenden Linien dieser kleinen, geilen Annemonie !! Würde sie sich mit einer verwaisten, verkrüppelten, pseudo-schwulen Lilie abgeben ?? Na, im Moment mal auf jeden Fall nicht; denn Anneliese starrte gebannt auf die Versammlung und nahm den hinter ihr stehenden Fritz gar nicht wahr. In Fritz tobten die Gefühle. Er, der jahrelang dem Schwulenverein der Rosa-Rose angehört hatte, jahrelang verzweifelt versucht hatte diesen Namen in Lila-Lilie umzubenennen (erfolglos wie man sieht), monatelang in Gedanken vor Stasigebäuden für die Akzeptanz der schwulen Blumen demonstriert hatte (leiblich ist es aufgrund seiner Behinderung ja nicht möglich gewesen); ausgerechnet ER wurde nun stark sexuell erregt duch eine Annemonie......war das möglich ?!? Naja, das wird diese Geschichte ja wohl wahrscheinlich klären können. Während Fritz also zwischen Hoffen und Bangen, Verständnis und Unverständnis, Wollust und Frustration hin- und hergerissen wurde ging das Geschehen auf D8 weiter.
Die Rosen und Tulpen rund um den Bürgermeister planten eine Revolution !! Als sie über den Süddeutschen Blumenanzeiger erfahren hatten das Honni+Co KG das Handtuch geschmissen hatten beschloß man, das man auch A.Sozial mitsamt seinem Mähdrescher der Vergangenheit anzugehören habe. Es lebe die Freiheit !! Blumen aller Welt, vereinigt euch !
Fritz nahm dieses alles nur am Rande wahr. Gebannt schaute er auf Anneliese und ihre Knackblüten. Wie konnte er ihre Aufmerksamkeit erregen ??? Sie schaute ja nicht einmal in seine Richtung sondern lauschte nur auf die Schlachtparolen der Blumenrevolutionäre. Fritz räusperte sich, nahm sein Herz in seine nicht vorhandene Hand und sagte leise #Hallo?# Keine Reaktion. Noch ein Versuch. #Hallo ? Du kleine geile Annemonie ?# Wieder keine Reaktion. Hm, dann vielleicht anders dachte sich Fritz. #Mehr Macht für die Annemonien# schrie er in Richtung der Versammlung. Einige Köpfe drehten sich verwundert Richtung Fritz; nur nicht der den er sich erhoffte. #Ehm, außerdem Freibier für alle !!# #Mindestens 200 Sonnentage im Jahr !!# #Ersatz des Mähdreschers durch ein ökonomisch-sinnvolles-blumenfreundliches Ersatzinstrument !!# #Mehr Kuhfladen für alle !!# #Schenkt mehr Blumen !!# An dieser Stelle verzogen einige leicht das Gesicht. Auch Anneliese, die sich mittlerweile auch Fritz zugewandt hatte konnte man die Verwunderung bei dieser letzten Aussage ansehen. Fritz ärgerte sich. Jetzt hatte er gerade ihre Aufmerksamkeit erregt und dann outete er sich durch solche Sprüche. #Ehm, ich meine natürlich #Schenkt Meerblumen#...also #Schenkt Meer den Blumen#.....also #Schenkt das Meer den Blumen# Zufrieden schaute Fritz sich um. Wieder einmal genial die Situation gerettet; der Rhetorikfernkurs von der VHS hatte sich wieder mal bezahlt gemacht !! #ICH werde euch in die Freiheit führen......denn ICH, Fritz, habe das politische Engagement und die Durchsetzungskraft uns in die wohlverdiente Freiheit zu führen !!!# Selbstgefällig sah Fritz sich um. Die Blumen jubelten ihm zu (mit Ausnahme der Bürgermeister-Tulpe) und Anneliese hing wie gebannt an seinen Lippen. Auf der äußersten Ecke von D8 sah Fritz wie einige der Tulpen ihre Köpfe zusammensteckten und tuschelten. #Aha#, dachte sich Fritz, #da ist auch schon die Opposition# Aber es war ihm egal......Hauptsache Anneliese bewunderte ihn und dies war offenkundig der Fall. Wie gerne hätte er jetzt seine nicht vorhandene Beine in die ebenfalls nicht vorhandenen Hände genommen um Annliese in die dito nicht vorhandenen Arme zu schließen......aber das war halt Wunschdenken. Aus Mangel an besserem biologischen Material reckte er seinen Kopf gen Anneliese; sie rückte ihren näher in seine Richtung...........doch leider, leider, leider waren ihre Stengel um ca. 5cm zu kurz so dass es nicht zu dem Kuß des blauen Mondes kam........


Kapitel III # #Das Unheil#

Inzwischen in sein Hühnerstall, da tobt der Fuchs ganz munter und holt die Hühner nach und nach von ihrer Stange runter......ach ne, falsches Programm hier. Nochmal von vorne.
Inzwischen auf A.Sozial´s Hof: Der Bauer saß mit seiner Frau in dem gemütlichen Wohnzimmer an dem Kachelofen. Andreas Sozial war ein Kachelfreak; selbst das Schlafzimmer war gekachelt. Was natürlich auch Rückschlüsse auf seine Sexpraktiken schließen ließe. Wären wir Ferkel. Was wir aber nicht sind. Also ich. So saß Andreas am bereits erwähnten Kachelofen und machte sich Gedanken über die Zukunft. Mit dem Fall der SED würde ja auch sicherlich seine Kolchose den Bach runtergehen, denn Kolchosen sind ja nur bedingt vereinbar mit dem Prinzip der freien Marktwirtschaft. Was würde aus seinen Feldern ? Aus seinen Kühen ? Aus seinem Mähdrescher; gerade mal 30 Jahre alt und hergestellt von den Wartburg-Werken in Eisenach, ausgestattet mit modernster Dreschtechnologie......Fragen über Fragen; schwere Zeiten standen ins Haus. Andreas seufzte. Und nächsten Monat stand auch noch die südliche Wiese an. 25.000 Quadratkilometer Heu machen. Würde der Mähdrescher das durchhalten ? Nun ja. Das Leben würde weitergehen; auch mit den Wessis. Andreas würde einfach seine bisherigen Lebensplanungen so weiterlaufen lassen. Und somit war nächsten Monat die Wiese dran..............


Kapitel IV ##ohne Titel-#

Eine heiße Diskussion war auf D9 entbrannt. Die Tulpen stritten über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Revolution im floralen Bereich. Sollte man fordern, den quecksilberlastigen DDR Dünger zu entfernen und dafür auf den naturbelassenen West-High-Tec-Kuhschißdünger umzusteigen ? Was war mit der Sonne ? Sollte diese weiterhin maximal 12h am Tag scheinen oder wäre auch eine Erweiterung auf 20h denkbar ? Viele Dinge waren noch sehr unklar. Wie sollte man politisch agieren ? Durch Lobbyismus ? Durch direkten politischen Druck ? Durch Streik ? Durch Terroranschläge ? Es gab eine geheime schnelle Eingreiftruppe; spezialisiert auf Terroranschläge; die fleischfressenden Blumen. Es ward nie bewiesen; aber Gerüchten zufolge sollen sie die wahre Ursache für das Verschwinden vieler politischer Gegner in den frühen Zonenzeiten sein. Fritz, immer noch dabei vergebens auch die letzte Faser seines Stengels so zu dehnen das er an......na, halt an Anneliese kam, bekam von alldem nur am Rande etwas mit. Innerlich verfluchte Fritz Mutter Natur, die ihn arm- und beinlos auf die Welt geschickt hatte. Plötzlich ertönte hinter Fritz eine Stimme: #Fritz !! Was machst du da ??? Das ist......das ist......das ist eine BlumenFRAU du Perversling!!!# Ertappt drehte Fritz seinen Blumenkopf gen Stimmenrichtung. Oh je.....Paul, sein alter Mitstreiter aus dem Bund der Rosa-Rose, mit dem dem Fritz seine ersten sexuellen Erfahrungen gesammelt hatte. Nie würde Fritz den Tag vergessen an dem sein Stengel zum ersten Male so lang war das Paul und er zueinander kamen. Zusammen hatten sie nächtelang diskutiert ob Blümchensex wirklich mit oder ohne Präservativen zu praktizieren sei und ob etwas an der These wahr war : #Condoms kill flowers due to absorption of air#. Viele Ihrer Mitstreiter aus der Rosa-Rose waren frühmorgens mit Latexgebilden über ihrem Kopf blau anglaufen tot aufgefunden worden. Seither war in der homosexuellen Blumenszene ein heißer Streit darüber entbrannt ob Safer Sex wirklich safe war.
#Fritz........ich denke da ist Erklärungsbedarf !!!# Paul starrte Fritz an.
#Ehm ja, also Päulchen.....es ist wir folgt.....also das ist jetzt hier nicht so wie es aussieht.....ne, das ist, äh, anders halt.# Anneliese schaute verständnislos von Paul zu Fritz. #Fritz, was ist hier los, wer ist dieser.....Mann?# Schweigen. Paul und Anneliese starrten Fritz an. #Ja also Anneliese, er verhält sich wie folgt....ich bin also war , ähm, anders, also anders als andere kleine Blumenmänner......# #Was heisst hier WAR Fritz# unterbrach Paul ihn. #Was soll das heißen ?#
Fritz räusperte sich. #Also gut. Jetzt hört mir mal beide zu. JA, ich WAR schwul, und NEIN, ich bin es nicht mehr und JA, ich lieber Anneliese; will viele Kinder mit ihr haben und überhaupt !# Sowohl Paul wie auch Anneliese schwiegen. #Ich bin enttäuscht von dir Fritz. Wie oft haben wir für die Rechte und die Linke der schwulen Blumen gekämpft und nun.....schmeißt du alles hin wegen DER da.# Paul warf einen verächtlichen Seitenblick auf Anneliese. #Tja Paul, die LIEBE...was soll man machen, die fällt manchmal an die ungewöhnlichsten Orte# Schweigen. #Ich nehme an, das heißt du legst auch deine Mitgliedschaft bei der Roas-Rose ab ?# Fritz nickte kaum merkbar. #Nun gut Fritz. Dann wird glücklich mit.....mit.....DER DA !# Paul wandte den Kopf ab. Erleichtert, das die peinliche Situation endlich vorüber war drehte Fritz sich zu Anneliese. Aber was sah er...dicke Tränen kullerten über Annelieses Blumengesicht. Fragend schaute er sie an #Anneliese ? Aber was ist denn ??# #Du bist schwul Fritz ?? Warum hast du mir das nicht gesagt ? Damit kann ich nicht umgehen......tut mir leid. Alleine die Vorstellung, das Paul oder ein anderer seinen Stengel in dein.....nein Fritz, das wird nichts mit uns beiden. Es ist aus. Schluß, aus und vorbei !#
Fassungslos starrte Fritz vor sich hin. Die Schwulen-Combo weg, die neue Perle weg und er aufgrund seiner großen Fresse nun gehaßt von 50% des Blumenfeldes.....ein schöner Tag !!!!!

Kapitel V #Irrungen#

Die Tage zogen ins Land. Der Frühsommer ging, der Sommer kam, der Winter machte sich bereit, den Herbst nicht zu vergessen sowie den Spätsommer und den Frühling. Den Früh-Frühling, der Spätfrühling und der Mittelfrühling. (Anmerkung des Autors: Sollte ich hier versehentlich eine Jahreszeit vergessen haben bitte ich dieses zu entschuldigen. Es lag keinesfalls in meiner Absicht diskriminierende oder gar abwertende Auslassungen vorzunehmen.) Fritz hatte mittlerweile ein politisches Konzept vorgelegt. Da er ja nun ohnehin sehr viel Zeit hatte (die Rosa-Rose hatte ihn unehrenhaft ohne die sonst übliche Der-Goldene-Stengel Anstecknadel aus dem Verein geworfen und Anneliese fing an mit der Bürgermeistertulpe zu flirten) hatte er ein detailliertes Programm ausgearbeitet. Der Titel dieses Programmes war #Agenda 1999# und berücksichtigte die ökonomische und ökumenische Weiterentwicklung der Blumen auf der Südwiese. Dem geneigten Leser wird übrigens nicht entgangen sein, das der vorher avisierte Monat für das Mähen der Südwiese mittlerweile vergangen ist. Kurz bevor A.Sozial die Wiese mähen wollte wurde seine Kolchose geplättet und die Wiese war den früheren zweckenteigneten Ossi-Dödels zurücküberschrieben worden. In unserem Falle war mittlerweile Herr Müller stolzer Eigentümer von 25.000 Quadratkilometern Kuhscheiße und Gras. Nicht zu vergessen des Mähdreschers, der in einem Geräteschuppen vor sich hinträumte und an die besseren Zeiten dachte. Wer sich für das weitere Leben des A.Sozial interessiert, den verweise ich auf mein bald erscheinendes Buch #Kacheln, was das Zeug hält#. Es beschreibt den Abstieg des A.S. in die Hardcoreszene. Zurück zur Agenda 1999. Als elementares Basisprogramm hatte Fritz sich auf den Punkt versteift, das gleichgeschlechtliche Liebe unter Blumen verboten und die genetisch bedingten Ausfälle von Blumen (keine Arme, keine Kekse) durch das Vermischen von verschiedenen Blumenrassen vorzubeugen. Ja, auch hier hatte das Thema Inzest Einzug gehalten.
Inzwischen hatte sich Fritz mittels Gefälligkeiten den Killertrupp der fleischfressenden Blumen gefügig gemacht und herrschte mit eiserner Hand über sein Imperium. Obwohl er versuchte, seine persönlichen Hassgefühle auf die Bürgermeistertulpe zu unterdrücken spielte er doch manchmal mit dem Gedanken, diesem mal seine Leibgarde auf den Hals zu hetzen. Doch würde ihm dies helfen, seine Anneliese zurückzugewinnen ? Wohl eher nicht.........Lieber eine dumme erkennbare Opposition als verborgenen Wiederstand.
Wie hatte es soweit kommen können......




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